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Geboren in Chicago lernte Bernard Allison durch seinen Vater, die Blueslegende Luther Allison, schon früh die Kunst der elektronischen Gitarre und die Wurzeln schwarzer Musik kennen. Sein Vater förderte ihn und bereitete ihm den Weg in die Musikszene. So spielte Bernard schon im Alter von 13 Jahren auf einer LP des Vaters. Außerdem folgten zahlreiche Vater & Sohn Auftritte, die wie eine Bombe einschlu-gen. Doch längst ist Bernard Allison aus dem Schatten seines Vaters, hinausgetreten. Er entwickelte seinen ganz eigenen Sound, seine persönliche rockig - funkige Interpretation des Blues, die sowohl traditi-onelle als auch moderne Elemente enthält. Er greift in seinen Songs verschiedenste Sounds wie Soul, Funk, R&B und Rock auf, bleibt aber immer dem Blues treu. 1990 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum, mit dem aussagekräftigen Titel „The Next Generation“ (Mondo Records, 1990). Nach ausgedehnten Tourneen in Europa erschienen in rascher Folge weitere Alben. 1999, zwei Jahre nach dem Tod seines Vaters, entschied sich Bernard Allison, wieder in die Staaten zu gehen, um zu seinen Wurzeln zurückkehren und die Karriere im Heimatland vorantreiben. 2000 kehrte er mit „Across the Water“(Tone-Cool Records), einem Powerhouse Blues- und Rockalbum, bestehend aus einem starken, radiofreundlichen Sound, zurück. Das Album erstrahlte durch Bernard Allisons Markenzeichen, dem explosiven Lead- und Slideguitar- Spiel, seiner energiegeladenen Stimme und dem überwältigendem Songwriting.
Mit seinem Album „Storms of Life“, welches 2002 in Kooperation mit der Plattenfirma Tone-Cool Re-cords erschien, bewies er wieder einmal, dass es ihm mühelos gelingt sich mit einer noch abwechslungsreicheren musikalischen Palette neu zu erfinden. 2004 veröffentlichte er das Album „High Power“ (Ruf Records), bei dem er zum ersten Mal seine Tourband mit ins Studio nahm. Die jahrelange gemeinsame Erfahrung vieler Shows machte sich bemerkbar; die Musiker wussten intuitiv, wohin die Musik gehen wird. Außerdem ist es das erste Album, in dem Bernard viel von seinen Gefühlen und seinen persönlichen Tragödien preisgibt, und somit den Hörer in seine intimsten Gedanken einweiht.

Er sieht es als seine Aufgabe den Blues am leben und am wachsen zu halten. Diese Verpflichtung erneuert er jedes Mal, wenn er die Bühne betritt. Nicht zuletzt deswegen ist seine Musik überzeugend authentisch. Um dieses Ziel zu erreichen zeigt er an allen Fronten überwältigendes Engagement. Mit seiner energiegeladenen Show tritt er sowohl in kleinen Clubs und als auch bei großen Festivals auf. Bernard Allison scheint mit seinen wuchtigen Funk- Nummern, Slowblues Klassikern und seinem ureigenen beachtlichen Talent an der Slidegitarre, mit denen er das Publikum in den Bann zieht, die Gabe seines Vaters geerbt zu haben.

Mit dem Release von „Chills & Thrills“ (2007) und der dazugehörigen Tour gab es auch Veränderungen im Line Up der Band. Zur ursprünglichen Besetzung, Allison (Gesang & Gitarre), Jassen Wilber (Bass), Rusty Hall (Keyboard) und Erick Ballard (Drums), gesellen sich nun Michael Goldschmidt (zweite Gitarre) und Jose James (Saxophon, Percussion, Gesang). Am Keyboard wurde Rusty Hall durch Bruce McCabe (Ex-Jonny Lang) abgelöst. Das erweiterte Line Up der Band ist vor allem bei Live-Auftritten deutlich spürbar. Die gewachsene Bühnenpower zieht das Publikum unweigerlich in ihren Bann und lässt es nicht mehr los!!

Im Dezember 2009 erschien mit „The Otherside“ das letzte Studio Album. Fest in Traditionen verwurzelt und dennoch neue Wege gehend ist „The Otherside“ ein durch und durch runde Platte, die mit Sicherheit ihren Platz unter den besten Aufnahmen Bernard Allison's finden wird.

Bernard Allison: soulgetränkte Bluessongs, treibende Funkgrooves und rockige Gitarrenriffs.